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Ausstellung Adi Holzer

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„ALLE MEINE QUELLEN“  
Eröffnung : 5. Oktober, 19.30 Uhr,
Kunstraum Hopfgarten ( Glaserei Schneider), Brixentalerstrasse 8.  

Bis 3. November, Mo- Di – Do – Fr 10-12 und 15 – 18 Uhr, Mi u. Sa 10-12 Uhr  

Die Ausstellung wird vom 1.12. bis 22.12.2018 in der Galerie zum alten Rathaus in Stockerau NÖ, gezeigt.    

Der niederösterreichische Künstler Adi Holzer feiert am 5. Oktober ab 19.30 Uhr im Kunstraum Hopfgarten (Brixentalerstraße 8) Vernissage mit einer Auswahl an Werken aus seinem umfangreichen Schaffen.    

Hopfgarten | Unter dem Motto „Alle meine Quellen“ werden ausgewählte Exponate gezeigt, die gleichsam eine Reise durch das künstlerische Leben Holzers darstellen. Seine Welt wird bevölkert von Clowns und Zirkustieren, von berührenden Menschenporträts und eindrucksvollen Landschaften. Der Zugang dazu ist ein emotionaler – wer die Werke aufmerksam studiert, kann anhand der farbenstarken Kunst den Lebensweg detailgenau nachvollziehen. Adi Holzer wurde am 21. April 1936 in Stockerau (NÖ) geboren. Nach dem Tod seines Vaters heiratete die Mutter einen Gutsverwalter auf Schloss Seebarn. Zu den frühesten Kindheitserinnerungen gehört der Jahrmarkt der Stadt Stockerau. Dort begeisterten ihn die gewaltigen Elefanten, die Stelzenläufer, die Hutschenschleuderer und die Zirkusdarbietungen mit Magiern, Kunstreitern und Feuerschluckern. Diese Große außerordentliche Kunstvorstellung mit dem Manegenzauber wurde später zu einem der wichtigen Themen seines Kunstschaffens. Holzers Kindheit wurde von den Ereignissen der Nachkriegszeit geprägt. Auf der Flucht vor den russischen Truppen kam es zu Aufenthalten in verschiedensten Stationen, unter anderem bei seiner „Omi“ Anna Fenk und seiner Lieblingstante Maria Fenk – genannt „Muz“. Auch ihnen setzte Holzer ein künstlerisches Denkmal. Großen Einfluss übte auf Holzer zudem die tiefempfundene Religiosität aus – was sich unter anderem im „Koloman Zyklus“ niederschlägt. Bereits im Jahr 1955 tritt eine weitere bedeutende Inspiration in sein Leben – seine spätere dänische Frau Kirsten Inger Mygind („Kim“). In den Jahren 1955–1960 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien bei den Professoren Robin Christian Andersen und dem berühmten Herbert Boeckl. Holzer schloss sein Studium 1960 mit dem Diplom für Malerei ab. Anschließend arbeitete er 1960–1962 in Kärnten als Kunsterzieher. In den Jahren 1959 und 1960 begann er seine künstlerische Karriere. Nach seiner Eheschließung mit „Kim“ lebte Holzer zunächst in Dänemark. Im Jahr 1969 entschloss er sich endgültig, ausschließlich als bildender Künstler zu arbeiten. Er baute 1974 ein Gartenatelier auf, die als Drehscheibe für Ausstellungen, Zirkus- und Theatervorstellungen diente. Große Bedeutung für die Bilderwelt Adi Holzers hat zudem seine Bekanntschaft mit dem berühmten Clown Charlie Rivel – und, nach dessen Tod, die Freundschaft mit Rivels Enkel Benny Schumann. Arbeitsaufenthalte in Italien, an der Côte d’Azur sowie eine Reise nach Ägypten oder die USA haben Holzers Schaffen ebenso beeinflusst wie diverse Aufenthalte in Israel. 1983 wurde ein dänischer Fernsehfilm über Holzer veröffentlicht. Adi Holzer nahm an mehr als 300 Ausstellungen, Kunstmessen, Biennalen und Triennalen in Europa, USA und Australien teil. Seine handgemalten Glasfenster, Bilder, Plastiken und Skulpturen befinden sich in öffentlichen Gebäuden und Sammlungen quer um den Globus.

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Ausstellung " Zeitgenössisches"
in der Hauptanstalt der Sparkasse Kufstein

ANTON CHRISTIAN, HARTWIG KALTNER,
HANS PETER PROFUNSER, ROMAN STROBL.

Täglich bis 17. August 2018, während der Geschäftszeit.


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Ausstellung

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Sparkasse Kufstein

Anton Christian,
Hartwig Kaltner,
HP. Profunser,
Roman Strobl,
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