Kunstraum

Ausstellungen

NEUE AUSSTELLUNG AB 24. AUGUST - 28. SEPTEMBER

Hopfgarten-Markt: kunstraum hopfgarten |
Ausstellung zum
Kammermusikfest 2018

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Maria Moser - Heinz Göbel 
Neue Arbeiten von Maria Moser und bislang nicht gezeigte Arbeiten aus dem Nachlass von Heinz Göbel, der vor 4 Jahren verstarb.

Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 24. August, 19.30 Uhr,
im Kunstraum Hopfgarten, Brixentalerstrasse 8,

LR Beate Palfrader
BM Paul Sieberer
Mag. Günther Moschig, Kunsthistoriker

Dauer der Ausstellung : 25. August - 28. September
Öffnungszeiten :            Mo, Di, Do, Fr von 10-12 und 15-18 Uhr, Mi und Sa 10-12 Uhr,

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MARIA MOSER
Maria MOSER wurde 1948 in Frankenburg, Oberösterreich geboren. 
Von 1968 bis 1973 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 1974 – 1975, Ägyptenstipendium mit Ateliers in Kairo und Luxor. 
1976 Heirat mit Heinz Göbel. 
Seit 1979 zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland. 1989 Beginn mit Stahlarbeiten, Symposien.
Zahlreiche Preise und Stipendien, unter anderem Verleihung des Goldenen Verdienstzeichens der Republik Österreich 1987, 1997 Kulturpreis des Landes Oberösterreich. 

„Maria Mosers Malerei ist keine im herkömmlichen Sinn. Sie ist Plastikerin der Leinwand, in einem gestischen, fast wilden, intuitiven und auch körperlich anstrengenden Arbeitsprozess entstehen auf ihren Blättern und besonders auf den meisten großformatigen Leinwänden Strukturen sich formender Materie. Energiebündel, archaisch, groß und gewaltig. so gewaltig bricht das Geschehen herein, dass man eine spannungsvolle Distanz hält vor der Hitze, der Glut oder dem Erstarrten.
-Eine plastische Botschaft, zeitlos, bedrohend tödlich und lebendig wärmend zugleich: Sinnbild aller Moseríschen Arbeit. Ein Dialog mit der Innen- und Außenwelt des Menschen zwischen Entstehung und Vergänglichkeit, ein Spürbarwerden der unendlichen Kräfte des Werdens und Vergehens. Der Mensch kommt in dieser Bildwelt nicht vor, er steht vor den Arbeiten, ist einbezogen durch die ungeheure Spannung und Faszination und so Teil dieses Dialoges.“

Gerwald Sonnberger
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HEINZ GÖBEL









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Neue Arbeiten auf Leinwand von Hartwig Kaltner,
Thomas Trinkls Fotos der Fahneninstallationen Kaltners in der Pfarrkirche Hopfgarten und im Salzburger Dom,
Lesung von Gerlinde Weinmüller - Buchpräsentation    

Freitag, 27. April 2018 im Kunstraum Hopfgarten um 19:30 Uhr

Eröffnung:  BM Paul Sieberer, BM Josef Kahn,


Ausstellungsdauer bis 25.Mai 2018

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Kaltner 1959 in Salzburg geboren, im Inneren Salzkammergut aufgewachsen, hat an der staatlichen Kunstakademie „Brera“ in Mailand Malerei studiert und lebt nun wieder in Österreich. Seine abstrakten malerischen Arbeiten sind von einem stringenten Naturbezug gekennzeichnet. Gestisches trifft hier auf ein mystisches Naturverstehen, ein scheinbar spontan hingeworfener Pinselduktus zeigt eine Nähe zu einer buddhistischen Weltsicht. Dabei stellt Kaltner in seiner Arbeit durchaus eine Nähe zu den malerischen Traditionen eines Max Weiler oder Anselm Kiefer her. Kaltner sucht in seiner Malerei nicht die Darstellung, vielmehr versucht er durch das Dargestellte zu einer tieferen Sicht auf die Dinge zu kommen. Er spürt sozusagen dem Wesen der Erscheinung nach, versucht so durch seine Arbeit an die Wurzel unserer Wahrnehmung, an den tieferen Sinn unseres Weltbildes zu gelangen. Da jedes Detail etwas über Kunst und Künstler aussagt, betreibt Kaltner ein aufwendiges Prozedere. Materialien werden sehr bewusst ausgewählt und eingesetzt, die Leinwände Großteils nach alten Rezepten grundiert, die Farben aus Pigmenten mit verschiedenen Ölen angerührt. Materialien wie Asche und Kohle, für ihn auch Zeugnis der Veränderung und des Wandels, werden ebenso wie Erde und Sand eingearbeitet. Diese handwerkliche Ebene lässt Kaltner an alte Traditionen anknüpfen. Parallel zu seinem malerischen Werk gestaltet Kaltner großangelegte Rauminstallationen. Viele davon in historischen Räumen. Der Dom in Salzburg wäre hier zu nennen, ebenso die Kirche in Hopfgarten, der Gipfel des Wildkogels oder das Diözesanmuseum von Mailand. Kaltner sucht hierbei oft die Synergie mit anderen Kunstformen. So verfasste der Komponist Gottfried von Einem für eine Installation in der Basilika St. Bonifaz in München eigens eine Komposition, die Autorin Gerlinde Weinmüller, die mit Kaltner bereits mehrere Bücher herausgegeben hat, verfasste umfangreiche Gedichtzyklen zu seiner Arbeit. Mit dem aus Hopfgarten stammenden Fotografen Thomas Trinkl verbindet Kaltner eine mehrjährige Zusammenarbeit. So dokumentierte Trinkl die Installationen nicht nur, vielmehr dienten ihm Kaltners Installationen als Ausgangspunkt höchst eigenständiger Fotoserien, in denen er durch Lichtführungen, Beleuchtung und gekonnte Langzeitbelichtungen den gestalterischen Elementen eine neue Komponente der Wahrnehmung hinzufügte.   Die Ausstellung im „Kunstraum Hopfgarten“ zeigt nun dieses Zusammenspiel der verschiedenen Kunstformen auf. So sind neben den Arbeiten von Kaltner auch Fotos von Thomas Trinkl zu sehen, Gerlinde Weinmüller liest am 27. 4.  aus ihren Gedichten.  

Ausstellung

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Sparkasse Kufstein

Anton Christian,
Hartwig Kaltner,
HP. Profunser,
Roman Strobl,
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